Klassiker der Filmgeschichte

FK2_07 Der Weiße Hai

Auf der vorletzten Station unserer Filmklassiker-Weltreise hat es uns dieses Mal wieder in die USA verschlagen – genauer gesagt nach „Amity“. Zusammen mit Daniel (@sofakissen) nehmen wir uns diesmal einen Klassiker der etwas gruseligeren Sorte vor. Fans werden es am Ortsnamen schon erkannt haben: Es geht um „Jaws“ bzw. „Der weiße Hai“ – der erste Blockbuster von Steven Spielberg, ja vielleicht sogar der erste Blockbuster überhaupt. Ob das ganze nun ein Horrorfilm ist, darüber bestand Uneinigkeit. Auf jeden Fall hat sich ein Teil des Teams beim Schauen richtig schön gegruselt – und berichtet im Podcast eindrücklich davon :).
Außerdem werfen wir mithilfe der guten Dokumentarfilm-Lage, die sich um „Jaws“ entwickelt hat, einen Blick auf die „interessanten“ Produktionsbedingungen und müssen feststellen, dass vieles, was am Film so ikonisch wirkt, erst durch Probleme am Set und Improvisationstalent aller Beteiligten entstanden ist. Aber dabei bleibt es natürlich nicht: Wir beleuchten die Schnitt- und Kameraführung genauso wie die Schauspieler [sic!] und deren Dynamik miteinander, entdecken (unfreiwillig?) witzige Sätze in einer eher steifen deutschen Synchronisation und überlegen, was der Film uns eigentlich über Männlichkeit sagen will.



FK2_06 Asterix erobert Rom

Wir sind zurück in Europa – mit einem Filmklassiker, der sicher nicht nur die Samstagsabende unserer Jugend stark geprägt hat: Eric hat uns in „seiner“ Folge den Zeichentrick-Klassiker „Asterix erobert Rom“ aus Frankreich mitgebracht. Ja genau – das ist der mit „Passierschein A38“, dem Koch „Mannekenpix“ und all den anderen lustigen Aufgaben, die sich ins popkulturelle Gedächtnis unserer Generation (und wahrscheinlich auch schon vieler davor) eingeprägt haben.
Wir schlagen einen größeren Bogen durch die verschiedenen Asterix-Filme sowie den frankobelgischen Comic im Allgemeinen und diskutieren über den dem Comic sehr ähnlichen Animationsstil, Übersetzungsungenauigkeiten und die Frage, ob ein guter Sidekick wirklich ein tief gezeichneter Charakter sein muss.
Und, seid ihr in Gedanken auch schon wieder in der Welt des kleinen gallischen Dorfes, das der römischen Übermacht vehement Widerstand leistet? Wir schon



FK2_05 Alex Is Lovesick

Becci hat selbst mal ein Jahr in Israel gelebt – ziemlich schnell war deshalb klar, dass sie uns in „ihrer“ Folge einen israelischen Filmklassiker mitbringen würde. Wir müssen euch enttäuschen – es ist NICHT „Eis am Stiel“ geworden^^, aber ein späteres Werk vom gleichen Regisseur: „Alex is Lovesick“ von Boaz Davidson. Ästhetisch handelt es sich dabei um eine Art Mischung aus „Die Lümmel von der ersten Bank“ und „La Boum“. Aber hinter derbem und oft auch plattem Humor verbirgt sich ein tiefer Einblick in die israelische Gesellschaft der 50er Jahre – geprägt von Austerität, der Sehnsucht nach einer Heimat und dem Umgang mit den Traumata der Shoah. Wir diskutieren über überzeichneten Humor und Stereotypen, über die Unterschiede zwischen dem israelischen Kino der 70er/80er und heute und über die Frage, ob ein Filmklassiker automatisch ein besonders guter Film sein muss. Ob wir am Ende herausfinden konnten, warum dieser Film einen Platz im Herzen jeder israelischen Familie hat? Hört selbst!



FK2_04 Whale Rider

So weit weg von Deutschland – also rein räumlich gesehen – waren wir auf unserer Filmweltreise bisher noch nie: Der großartige Jan (@zwangsdemokrat) von den „Archivtönen“ nimmt Becci und Eric mit nach Neuseeland! Mit „Whale Rider“ von Niki Caro hat er uns einen noch eher jungen Filmklassiker des neuseeländischen Kinos mitgebracht, der uns die heutige Lebensrealität der Māori zeigt – geprägt vom inneren Konflikt zwischen dem Bewahren von Traditionen (denen man sich nicht nur verpflichtet fühlt, sondern an die man zutiefst glaubt) und dem Leben in einer modernen Gesellschaft. Dabei diskutieren wir über die feministischen Aspekte des Films in der Emanzipation der Hauptfigur Paikea, über (Familien-)Beziehungen, die sich nicht simpel in irgendwelche Schablonen einordnen lassen, und über die Frage, ob und wenn ja wie man als weiße Regisseurin die Verfilmung eines Maori-Buchklassikers voll von mystischen traditionellen Elementen angehen sollte.
Außerdem sind wir plötzlich irgendwie mitten in einer klassischen Held*innenreise gelandet und begeben uns auf die Suche nach einer*m Antagonist*in. So viele Parallelen zur klassischen griechischen Mythologie haben uns selbst überrascht. :)



FK2_03 Arsen und Spitzenhäubchen

Bei unserer „Weltreise durch den internationalen Film“ mussten wir ja zwangsweise irgendwann wieder in den USA landen. Die wunderbare Britt-Marie (@dunderklumpen80) hat nämlich ein Faible fürs „alte Hollywood“ und entführt Becci, Christopher und Eric mit ihrem Wunschfilm „Arsen und Spitzenhäubchen“ nun ins New York der 40er Jahre. Wir begeben uns auf eine kleine Reise ins Werk von Frank Capra, einem der erfolgreichsten Regisseure der Zeit, und versuchen herauszufinden, warum die Filmadaption eines Broadway-Theaterstücks ausgerechnet bei diesem Stoff so gut geklappt hat. Außerdem diskutieren wir über schwarzen Humor, Frauenfiguren in den 40er Jahren, die Darstellung psychischer Erkrankungen, die besten Rezepte für Drinks mit Arsen und nicht zuletzt über die Frage, ob Cary Grants ausladende Mimik und Gestik in diesem Film nun ganz besonders hervorragend oder ganz besonders nervtötend ist (wie er selbst einmal dazu sagte).
P.S.: Wir sind auf der Suche nach jemandem, di*er Lust hätte, mit uns auf unserer Film-Weltreise über einen afrikanischen Filmklassiker zu sprechen. Ihr seid diese Person oder kennt jemanden? Dann meldet euch gerne bei uns!



FK2_02 Rashomon

Die „Weltreise durch den internationalen Film“ geht weiter, und wir finden uns plötzlich in einem japanischen Film mit einem Samurai wieder. Aber ist „Rashomon“, einer der ersten Filme des einflussreichen Regisseurs Akira Kurosawa von 1950, deshalb gleich ein Samurai-Film? Oder versucht er nicht vielmehr, uns Zuschauende hinter Konzepte und Konventionen eines Filmgenres, aber auch einer ganzen Kultur schauen und sie anzweifeln zu lassen? Auf jeden Fall macht der Film uns geschickt zu Richter*innen in dem vorliegenden Todesfall, der uns aus vier ganz unterschiedlichen Perspektiven geschildert wird.

Zusammen mit Daniel (@privatsprache) vom „Spätfilm“-Podcast, der uns diesen Film mitgebracht hat, diskutieren wir über toxische Maskulinität, über Ehrkonzepte in unterschiedlichen Kulturen, über Kamerafahrten und Bildkompositionen und nicht zuletzt über die Frage, ob es eine objektive Wahrheit geben kann.

P.S.: Wir sind auf der Suche nach jemandem, di*er Lust hätte, mit uns auf unserer Film-Weltreise über einen afrikanischen Filmklassiker zu sprechen. Ihr seid diese Person oder kennt jemanden? Dann meldet euch gerne bei uns!



FK2_01 Die Reue

Man nehme einen Mann, in dem sich die Schwarzhemden der faschistischen italienischen Miliz, der Bart von Hitler und die Statur des Chefs der Geheimpolizei unter Stalin unheilvoll vermischen, und mache ihn zum Bürgermeister eines kleinen Dorfes in Georgien, untermale sein Handeln mit der Mondscheinsonate und Boney M. und statte die Handlung reichlich mit halluzinogenen Traumszenen aus. Schwupps – heraus kommt ein Klassiker des sowjetischen Films der 80er Jahre, der auf vielen Ebenen Interpretationsspielraum mitbringt. So viel, dass es nach seiner Fertigstellung ganze drei Jahre und Unterstützer*innen auf höchsten Ebenen gebraucht hat, bis er überhaupt in die Kinos kam; dann wurde er aber auch gleich als sowjetischer Kandidat bei den Oscars für den besten fremdsprachigen Film eingereicht.
Die Rede ist von Tengiz Abuladzes Film „Die Reue” von 1984, einem Lieblingsfilm von Christopher, den wir in dieser Episode für euch besprechen. Mit diesem Abstecher nach Georgien starten wir unsere „Weltreise durch den internationalen Film”, auf die wir euch dieses Jahr in der zweiten Staffel der „Klassiker der Filmgeschichte” mitnehmen wollen.
P.S.: Wir haben jetzt auch einen Twitter-Account: @KPFilmklassiker.



FK1_15 Gremlins (Podwichteln 2017)

Ho Ho Ho und eine besinnliche Weihnachtszeit! Heute haben wir uns einen ganz besonders festlichen Film für Euch ausgesucht, den wir – Greta, Daffy und Gizmo – besprechen. Kuschelige kleine Wesen, die zu ziemlich gruseligen Monstern werden, wenn man sie nach Mitternacht füttert... Wir Podcastende mutieren eher zu etwas Gruseligem, wenn man uns NICHT nach Mitternacht füttert! Viel Spaß mit der Wichtelfolge!



FK1_14 Silent Running

Mein Freund der Baum ist tot...oder doch nicht ganz? Die letzten Überreste der Erdennatur schweben in Kuppeln um den Saturn. Doch auch sie sollen vernichtet werden. Nur ein Botaniker will die Zerstörung der Natur aufhalten.
Zusammen mit Lars (@HerrvonSpeck) besprechen wir den Film „Silent Running“, oder auf Deutsch: „Lautlos im Weltraum“. Diese Folge ist Teil der Apodcalypse, einem podcastübergreifendem Projekt der Geschichtenkapsel, in dem sich alles um den Weltuntergang dreht. Wie dieser Film damit zusammenhängt? Wir werden es gemeinsam mit euch herausfinden. Viel Spaß beim Hören!



FK1_13 Cool Runnings

Das geht über eure Vorstellungskraft! Wir haben über „Cool Runnings“ gesprochen – einen Film, der vielleicht nicht strikt unter die Kategorie Filmklassiker fällt, aber dennoch viel Potential hat, einer zu sein.