Klassiker der Filmgeschichte

FK4_03 E.T. – Der Außerirdische

Wir machen einen weiteren Schritt zurück in unserem Jahrzehnte-Rückblick und sind mittlerweile in den 1980ern gelandet. Was würde da besser passen als ein Film von Steven Spielberg, der (Zitat Christopher) „ja den 80er-Jahre-FIlm erfunden hat“? Zum Glück hat unsere Gästin Diana (@tahiti_sue) uns erhört und uns „E.T. – Der Außerirdische“ mitgebracht, einen echten Klassiker unter den Kinderfilmen und einen echten Klassiker aus dem Portfolio des umtriebigen Regisseurs. Wir erfreuen uns am Aliendesign, Setdesign und William-Soundtrack, überlegen, welche Motive des Films sich wohl aus Spielbergs Auseinandersetzung mit den Gefühlen während der Trennung seiner Eltern ergeben haben und analysieren die Filmmagie, die „E.T.“ ausstrahlt – sofern das bei so etwas wie Magie überhaupt geht.



FK4_02 Johnny Mnemonic

Der Jahrzehnte-Rückblick geht weiter: Unsere Gästin Christiane (@christianeattig), die mittlerweile 6 verschiedene Podcasts macht (u.a. „Keanu Reloaded“) und TROTZDEM noch in andere Podcasts zu Gast kommt, hat uns beispielhaft für die 1990er Filmjahre den Cyberpunk-Klassiker „Johnny Mnemonic“ mitgebracht – einen Film, der sich nicht immer ernst nimmt, aber manchmal doch sehr. Wir erfreuen uns an den Visionen von Regisseur (eigentlich Künstler) Robert Longo bzgl. des Cyberspace und virtueller Realität, lassen unsere Gedanken rund um Mensch-Maschine-Interaktion und die (dystopischen) Zukunftsbilder der 90er Jahre kreisen und fragen uns, wer wohl das finale Duell Eins-gegen-Eins gewinnen würde: Dolph (aka Jones der Delfin) oder Dolph (aka der Prediger)?



FK4_01 Lilo & Stitch

Neues Jahr, neue Staffel! Bei den „Klassikern der Filmgeschichte“ steht in diesem Jahr alles im Zeichen eines Jahrzehnte-Rückblicks. Ausgehend von unserer Prämisse, dass besprochene Filme mindestens 15 Jahre alt sein müssen, steigen wir in dieser ersten Episode der Staffel mit den 2000er Jahren in den Rückblick ein. Eric – aufmerksamen Hörer*innen bekannt als Animationsliebhaber – hat uns Disney's „Lilo & Stitch“ mitgebracht, einen Film, der stilistisch beispielhaft für die Umbruchsphase vom gezeichneten zum rein animierten Film steht. Aber auch inhaltlich ist hier eine Menge los: Sollte es etwas so sein, dass Disney schon Anfang der 2000er Jahre emanzipatorischere Geschichten erzählt hat als heute? Wir sprechen über Trauer, Trauma und Heilung, über Beziehungsarbeit und Aufheiterung, über Genderrollen und Humor, und stellen uns nicht zuletzt die Frage, warum wir bestimmte traurig-nachdenkliche Ebenen des Films als Kinder gar nicht so wahrgenommen haben, sondern eher eine lustige Komödie in Erinnerung hatten.

P.S.: Wir haben die Folge aufgezeichnet, bevor die kontroversen Twitter-Diskussionen über den Film und seine vermeintlich toxischen Beziehungen losgingen. Wir stehen zu jedem Wort, was wir in der Folge diesbezüglich gesagt haben.



FK3_05 Gritta von Rattenzuhausbeiuns

Wie wohl Weihnachten auf der Burg Rattenzuhausbeiuns aussieht? In dem DEFA-Klassiker „Gritta von Rattenzuhausbeiuns“, den uns die DEFA-Märchen-Liebhaberin Miriam (@_noujoum) zu unserer diesjährigen Weihnachtsfolge mitgebracht hat, sehen wir das zwar nicht – aber dafür ganz viel darüber, wie ein unangepasstes Mädchen ihren Weg geht. Ganz im Zeichen des Themenmonats #DEFAzember sprechen wir natürlich über DEFA-Märchen im Allgemeinen, aber auch über Frauenrollen und Mädchensolidarität, über Herrschaft, Klassen und (unreflektierte) Privilegien sowie über unterschiedlichste Formen der Liebe. Und mit letzterem ist es doch schon fast wieder weihnachtlich, oder? Hört selbst!



FK3_04 Stand by Me

Endlich gehen wir in der Zeit mal wieder ein bisschen weiter zurück – diesmal ins Jahr 1986. Unsere Gästin Luise (@headbreak) war diesen Sommer auf einem längeren Trip in den USA, wo sie sich unter anderem auf die Spuren von Stephen King begeben hat, und hat uns als einen ihrer persönlichen Filmklassiker „Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers“ mitgebracht. Das ist ja eine der wenigen Verfilmungen einer King-Vorlage, mit der der Autor sehr zufrieden war. Uns kommt es tatsächlich wie eine eher ungewöhnliche King-Variante vor, denn Eric vermisst zuallererst die Horrorelemente. Wenn es nun aber kein Horrorfilm ist, was zeichnet „Stand by Me“ dann aus, was hat ihn so tief in das kulturelle Gedächtnis unserer Generation eingebrannt?
Wir sprechen über Kindheit, Jugend und Erwachsenwerden, über Freund*innenschaft, die nicht ein ganzes Leben anhalten muss, um gut gewesen zu sein, über Charme und Zusammenspiel der vier unterschiedlichen Hauptcharaktere, über Väter, Söhne und Männlichkeit, über titelgebende Musik, aber auch über Fatshaming und die Abwesenheit von Frauen. Hört rein!

I never had any friends later on like the ones I had when I was twelve. Jesus, does anyone?



FK3_03 Eyes Wide Shut

Ungeplant scheint sich diese Staffel der „Klassiker der Filmgeschichte“ zu einem 90er-Special zu entwickeln. Denn unsere Gästin Sumi (@captainsumi) hat uns diesmal als einen ihrer persönlichen Filmklassiker „Eyes Wide Shut“ aus dem Jahr 1998 mitgebracht – einen Film, der gefühlt ganz anderes vermarktet wird, als er wirklich ist. Denn hinter der erotischen Fassade verbirgt sich ein spannendes Zusammenspiel aus Form und Inhalt, in dem vor allem eine Frage im Mittelpunkt steht: Was ist Traum, was ist Wirklichkeit, und ist das eigentlich überhaupt wichtig? Wir sprechen über Beziehungen und die Grundfeste, auf denen sie aufbauen, über Monogamie und Polygamie als Beziehungsideale, über mächtige Männer, fragile Männlichkeit und Macht im Zusammenhang mit Sexualität sowie Emanzipation. Hört rein!

And no dream is ever ... just a dream.



FK3_02 Die Truman Show

Wir bleiben den 90ern auch in der zweiten Folge der dritten Staffel „Klassiker der Filmgeschichte“ treu: Unsere Gästin Christiane (@christianeattig) vom Film- und Psychologie-Podcast „Brainflicks“ und vielen mehr hat uns diesmal ihren persönlichen Filmklassiker „Die Truman Show“ aus dem Jahr 1998 mitgebracht. In einer Zeit, in der mit „Matrix“ ein weiterer Klassiker des Nachdenkens über Realität und Wahrheit in der Welt erschienen ist, bringt uns auch die Mediensatire über Truman Burbank, „seinen“ Regisseur Christof und das unbewusste Leben unter einer Kuppel uns zum Nachdenken: Wir sprechen über die Psychologie der Protagonist*innen und wie viel Wahrnehmung des Unrechts Truman ohne Einflüsse von Außen eigentlich gewinnen kann – und über Privilegien, Kapitalismuskritik und ganz viel über uns selbst und unseren Blick auf die Welt. Hört rein!

…und falls wir uns heute nicht mehr sehen: Guten Tag, guten Abend und gute Nacht!



FK3_01 Grüne Tomaten

Neues Jahr, neue Podcast-Staffel: Ja, man kann auch im August mit dem neuen Podcast-Jahr beginnen – und wir tun das gleich mit einem leckeren, sommerlichen Gericht: gebratenen grünen Tomaten. Moment, ist die Filmklassiker-Crew in ihrer Pause plötzlich zu den Kochpodcasts übergelaufen? Nein, keine Sorge. Aber unsere Gästin Kati (@catchkati), bekannt aus diversen Podcasts, hat uns ihren persönlichen Filmklassiker „Grüne Tomaten“ aus dem Jahr 1991 mitgebracht.

Gemeinsam sprechen Kati, Becci und Eric über weibliche Protagonistinnen und verschiedene Identifikationsangebote, Freund*innenschaft und/oder Liebe, Segregation und Befindlichkeitskino sowie Kannibalismus. Komische Mischung findet ihr? Dann solltet ihr erst recht reinhören (hehe). Wir freuen uns jedenfalls, zurück zu sein!



FK2_09 Das Kalte Herz

Von draußen vom Schwarzwalde kommen wir her,
und müssen euch sagen, es holländermichelt sehr.
All überall auf den Glashüttenspitzen
sahen wir den Wunsch nach viel Gold aufblitzen.
Und droben aus des Waldes Tor
sah mit kaltem Herzen Kohlenmunk-Peter hervor.“

Na, seid ihr ob unserer kleinen Veränderungen an DEM Weihnachtsgedicht-Klassiker schlechthin verwirrt? Wir haben versucht, es ein wenig dem Anlass anzupassen: In unserer diesjährigen Weihnachtsfolge widmen wir uns nämlich dem DEFA-Klassiker „Das kalte Herz“ aus dem Jahr 1950. Ganz im Zeichen des Themenmonats #DEFAzember sprechen wir über DEFA-Märchen im Allgemeinen, über den Schwarzwald als vermeintlichen Spielort eines in der DDR gedrehten Films, über alte Sagen und über unsere Gefühle bezüglich dieses doch recht gruseligen Vertreters seines Genres. Stellt sich bei uns dreien begleitet von Mandarinen- und Glühweinduft zu diesem Film ein Weihnachtsgefühl ein? Hört selbst!



FK2_08 Akira

Die zweite Staffel unserer Filmklassiker geht dem Ende entgegen – und als letzte Station unserer Weltreise sind wir wieder in Japan gelandet. Schon lange war es überfällig, dass „der Nerd“ Steffen vom NerdNerdNerd-Podcast (@NNN_Podcast) mal bei uns vorbei schaut und uns einen Film aus seinem Spezialgebiet, den animierten Filmen, mitbringt. Da hat er gleich in die Vollen gegriffen und mit Akira vielleicht DEN japanischen Anime-Klassiker ausgewählt, der dem westlichen Mainstream-Publikum das erste Mal Animes näher brachte.
Gut dass wir einen Experten da haben – denn wir haben Fragen. Der Film reißt wirklich viele philosophische Fragestellungen an, die dem menschlichen Sein und dem Prozess der Bildung einer Gesellschaft nachspüren, und lässt dabei Raum für ganz viel Interpretation. Und so besprechen Becci und Christopher zusammen mit Steffen vom detailreichen 2D-Animationsstil, der trotzdem erstaunliche Räumlichkeit schafft, über den Umgang mit den Frauenfiguren des Films (bzw. denen der Manga-Vorlage) bis hin zur Rolle von Pubertät und Körperlichkeit alles, was ihr schon immer über den Film wissen wolltet – vielleicht sogar die Frage, wer oder was eigentlich der namengebende Akira ist. Ob Albert Einstein in dem Film dabei ist, könnten wir allerdings nicht herausfinden. :) Viel Spaß, auf dass eure Köpfe beim Hören genauso rauchen wie unsere beim Schauen!